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Mähroboter und Trampolin – 8 einfache Lösungen

Foto: Karolina Grabowska / Pexels.com


Wer ein Trampolin und einen Mähroboter im Garten hat, kennt das Problem – Der Rasenroboter verfängt sich regelmäßig in den Querstangen der Trampolin-Füße. In diesem Artikel verraten wie Ihnen 8 einfache Lösungen, wie sich Ihr Mähroboter und das Trampolin wieder bestens verstehen.


Das Problem, wenn sich Mähroboter und Trampolin dieselbe Rasenfläche teilen, ist, dass der Rasenroboter die meist spitz zulaufenden Querverstrebungen zwischen den Trampolin-Beinen oft nicht rechtzeitig oder nur am markantesten Punkt der Stange erkennt. Das Ergebnis ist, dass der Mähroboter am Trampolin hängen bleibt.

Inhalt:

Die spitz zulaufenden Querstangen erfüllen für das Trampolin einen wichtigen Zweck, da das Gartentrampolin sich durch die Form der Querstangen beim Springen nicht verschiebt und gleichzeitig auch nicht zu tief im Boden vergräbt. Durchaus praktisch also, aber nicht für den Mähroboter.

Die folgenden 8 Tipps bieten überwiegend einfache Lösungen, damit sich der Mähroboter nicht mehr im Trampolin-Rahmen verfängt.

#01 – Bretter mit Kabelbindern

Eine der einfachsten Lösungen sind Bretter, die mit Kabelbindern zwischen den Trampolin-Füßen mit den nach oben laufenden Querstangen gesetzt werden. Alles, was Sie dafür benötigen, sind Holzbretter und Kabelbinder. Sagen sich einfach die Holzbretter auf die entsprechende Länge des Abstandes zwischen den Trampolin-Füßen zu und bohren Sie anschließend zwei Löcher in jede Seite der Bretter. Anschließend können Sie die Bretter einfach mit Kabelbindern durch die Löcher am Rahmen befestigen.

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#02 – Eine Trampolin-Sperre zulegen

Anstatt sich eine Trampolin-Sperre aus Holz und Kabelbindern selber zu bauen, können diese auch gekauft werden. Viele Anbieter gibt es momentan nicht, aber die wenigen Modelle im Handel lassen sich meist flexibel auf den individuellen Abstand der Trampolin-Füße einstellen und erfüllen somit ihren Zweck um mehr als gut.

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#03 – Trampolin-Füße 10 bis 20 cm versenken

Eine weitere Möglichkeit, damit der Mähroboter nicht mehr im Trampolin hängen bleibt, ist, die Trampolin-Füße etwa 10 bis 20 cm in den Boden einzugraben. Das hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Die Vorteile sind, dass das Trampolin keine Sicherung für den Boden mehr benötigt und das der Mähroboter nun deutlich besser auch unter das Trampolin gelangt. Wenn Sie das Trampolin hin und wieder verschieben wollen oder es im Winter auch ganz abbauen möchten, müssen Sie die Trampolin-Füße natürlich wieder aus der Erde holen, was einen Mehraufwand bedeutet.

  • Um die Trampolin-Füße im Boden zu versenken, müssen Sie die äußersten Punkte der Standbeine im Rasen markieren (stecken Sie dazu am besten Markierungen in den Boden) und die maximale Höhe der nach oben zulaufenden Querverstrebung ausmessen.
  • Nachdem Sie alle Stellen markiert und die Höhe gemessen haben, können Sie das Trampolin verstellen und damit beginnen, die Erde zwischen den Markierungen auszuheben.
  • Sammeln Sie die Erde in einem großen Eimer und heben Sie nur jeweils einen schmalen Graben aus, indem die Querverstrebung später hineinpasst.
  • Die Tiefe der Gräben sollte etwa ein bis zwei cm tiefer sein, als die vorab gemessene Höhe.
  • Wenn alle Gräben ausgehoben sind, können Sie die Trampolin-Füße anschließend in die schmalen Schächte einsetzen und diese wieder mit der ausgehobenen Erde befüllen.

#04 – Apfelschürze

Eine Apfelschürze ist eine Plastikleiste, die vorne an den Mähroboter angebracht werden kann. Der Vorteil ist, dass hierbei am Trampolin selber nichts verändert werden muss. Eine Apfelschürze ist eigentlich dafür gedacht, dass der Mähroboter nicht über Fallobst im Garten fährt und dieses stattdessen vor sich herschiebt. Eine Schürze verhinder auch gut, dass der Rasenroboter über die Querstreben des Trampolins fährt. Eine Apfelschürze können Sie auch einfach selber bauen. Alles, was Sie dafür brauchen, ist eine flexible Plastikleiste und ein paar kleine Schrauben, mit denen Sie die Plastikleiste an der Vorderseite Ihres Mähroboters befestigen.

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#05 – Als Bodentrampolin eingraben

Eine weitere Möglichkeit, die zwar deutlich mehr Aufwand aber auch weitere Vorteile mit sich bringt, ist, das Trampolin als Bodentrampolin einzugraben. Der Vorteil ist, dass Sie anschließend kein Sicherheitsnetz benötigen, da die Fallhöhe deutlich minimiert wird und sich das Trampolin auch optisch besser in die Gartenumgebung einfügt. Prinzipiell kann jedes Trampolin im Boden eingegraben werden. Eine übersichtliche Anleitung, wie Sie ein Trampolin eingraben, finden Sie hier: Ein normales Trampolin eingraben – 4 einfache Schritte

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#06 – Mit Drahtseil den Mähroboter fernhalten

Auch ein einfaches Stahlseil eignet sich sehr gut, um den Mähroboter vom Trampolin fernzuhalten. Alles, was Sie dafür brauchen, sind mit Gummi ummantelte Drahtseile. Wickeln Sie diese einfach um die Füße Ihres Trampolins mit den Querstreben mehrmals herum, bis diese bei Druck nur noch minimal nachgeben. So kommt der Mähroboter nicht mehr auf die Querstreben des Trampolins herauf. 

#07 – Mit Gartenfolien absperren

Gartenfolien gibt es in den verschiedensten Materialien. Ob als Teichfolie oder Unkrautvlies, viele der aufgerollten Materialien aus dem Baumarkt lassen sich als Absperrung für die Querstreben verwenden, indem diese einfach um die Trampolin-Füße gewickelt werden. Auch Volier- bzw. Wellengitter eignet sich sehr gut, damit der Mähroboter nicht mehr am Trampolin-Rahmen hängen bleibt.

– Unkraut vermeiden durch Rindenmulch

Wenn Sie nicht ständig den Rasen unter dem Trampolin mähen möchten oder Sie das Unkraut stört, können Sie unter dem Trampolin und in einem Umkreis von etwa einem Meter auch Rindenmulch auslegen. Dadurch erledigt sich nicht nur das Rasenmähen, auch Stürze werden hier gut abgefedert. Vor dem Verteilen des Rindenmulchs sollten Sie noch ein letztes Mal den Rasen mähen, damit das Gras nicht durch den Mulch wächst. Der Rindenmulch lässt sich sehr gut durch Gartenfolie abgrenzen, die einige Zentimeter über die Oberfläche ragt. Dies dient auch als Begrenzung für den Mähroboter. 

#08 – Ein Rahmennetz als Sperre

Ein Trampolin-Rahmennetz dient ebenfalls als Sperre für den Mähroboter. Gedacht sind Rahmennetze als Absperrung für Kinder und Tiere, dass diese nicht unter das Trampolin gelangen, wenn darauf gesprungen wird, da hier eine nicht geringe Verletzungsgefahr besteht. Ein Rahmennetz hat außerdem den Vorteil, dass diese meist auch Taschen haben, um die Wertsachen während des Springens zu verstauen. Der Nachteil eines Rahmennetzes ist, dass hierbei der Mähroboter gar nicht mehr unter das Trampolin gelangt und dort mähen kann. Eine Lösung wäre, das Trampolin regelmäßig an einer neuen Stelle zu platzieren, damit der Mähroboter die gesamte Rasenfläche des Gartens gleichmäßig mähen kann. Achten Sie beim Kauf eines Trampolin-Rahmennetzes darauf, dass auch die Höhe mit der Ihres Trampolins übereinstimmt, damit der Mähroboter sich nicht darunter hindurch drückt. Das Rahmennetz sollten Sie ebenfalls am unteren Ende des Trampolin-Rahmens befestigen.  

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